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Hallo zusammen,
heute kommt unser Geschenk von Isabella:
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"Mein Patenkind hatte einen ganzen Eimer voll Walnüsse aufgesammelt und ihn mir stolz überreicht.
Ein paar Tage hab ich überlegt, was ich damit anstelle und dann kam zufällig der Hinweis von Marion für den diesjährigen Adventskalender 😉
Somit dürft Ihr euch heute über meinen ersten Walnusslikör freuen.
Zwei Abende haben wir gebraucht, um alle Walnüsse zu knacken.
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Die Kerne wurden angeröstet und dann mit Schnaps, Zucker und Gewürzen 5 Wochen lang angesetzt.
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Hier das Rezept für ca. 750ml:
Genusstipp: Besonders lecker schmeckt der fertige Likör mit einem Tuff aus geschlagener Sahne oder einem Klecks Vanilleeis.
Tipp: Die abgeseihten Walnusskerne können Sie in ein kleines Schraubglas füllen und zum Backen oder für Desserts verwenden.
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Den Ansatz habe ich immer wieder geschüttelt.
Der fertige Likör wurde 3x gefiltert, zuerst durch ein grobes Sieb dann durch ein feineres Sieb und zum Schluss durch ein Moltontuch.
Das Abfüllen ging dann recht zügig.
Die Walnusskerne habe ich gereinigt, getrocknet und zu Walnusskuchen verarbeitet.
Also, falls ihr auch einmal Walnusslikör macht, werft die Kerne nicht weg 😊
Ich wünsche euch eine wunderschöne Weihnachtszeit.
Eure Isabella"
Vielen Dank, Isabella für den leckeren Likör! Wie gut, dass die Kerne noch zu Kuchen verarbeitet werden können. Der war bestimmt auch lecker ;-)
Liebe Grüße
Marion
Heute ist der 8. Tag im Nachhaltigen Adventskalender.
Das heutige Päckchen hat sich interessant angefühlt, ich war schon gespannt, was drin ist.
Beschenkt hat uns Isabella. Sie hat uns das dazu geschrieben:
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Wir haben einige Lavendelstauden im Garten. Bisher habe ich die Blütenköpfe in Säckchen verpackt, um sie in die Kleiderschränke zu hängen. Aber mittlerweile sind es so viele, so viele Kleiderschränke haben wir gar nicht :D
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Also hat sich das für den nachhaltigen Adventskalender geradezu angeboten. Ich habe mir drei Rezepte aus dem Internet ausgesucht:
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Nicht jeder Lavendel ist für den Verzehr geeignet. Ich habe 2 Stauden, die ich somit nicht dafür abernten konnte. Weitere Infos gibt es hier: https://www.bettybossi.ch/de/Magazin/Display/1067815/Lavendel-in-der-Kueche-So-verwendest-du-ihn-zum-Kochen-und-Backen
Das meiste Aroma hat Lavendel, wenn die Blüten kurz vor dem Öffnen stehen. Den Zeitpunkt habe ich abgewartet. Zuerst habe ich die Stängel zu Sträußchen gebunden, um sie zu trocknen.
Die habe ich dann an unser Treppengeländer gehängt, dadurch hat sich der intensive Duft im ganzen Haus verteilt.
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Die trockenen Blüten ließen sich ganz einfach vom Stängel streifen. Ich habe alle drei Rezepte in großen Weckgläsern angesetzt. Der Sirupansatz stand dunkel und kühl in unserem Keller, Salz und Zucker dekorativ im Esszimmer, wo ich sie regelmäßig durchgeschüttelt habe.
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Das Salz habe ich nochmals ein paar Tage offen trocknen lassen. Der Zucker wurde gesiebt und direkt abgefüllt. Den Sirup habe ich im Thermomix nach Rezept fertiggestellt (und natürlich sofort probiert und für sehr lecker befunden).
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Für was kannst du die Produkte nutzen?
Lavendelsirup
Lavendelsalz
Jeder von euch hat nun 2 von den drei Varianten bekommen. Ich wünsche euch viel Spaß beim Probieren.
Und wer so gar nicht auf Lavendel steht, findet bestimmt jemanden, der sich darüber freut.
Ich wünsche euch allen eine schöne Adventszeit, wundervolle Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Liebe Grüße
Isabella
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Liebe Isabella, vielen Dank für Deine Geschenke und den ausführlichen Beitrag! Sozusagen das "Dreierlei vom Lavendel" 😁
Ich hatte Zucker und Sirup im Päckchen. An Lavendelsirup habe ich mich bisher nicht rangetraut weil ich nicht wusste, ob mir der Geschmack zu extrem ist. Aber nun habe ich eine geschickte Probiergröße :-)
Das Salz klingt auch sehr interessant.
Liebe Grüße
Marion
Heute gab es ein "weiches Päckle" und schon beim Umverteilen haben wir uns gefragt, was da wohl drin sein mag :-) Nun konnten wir das Geheimnis lüften!
Isabella hat das heutige Päckchen gepackt. Sie war auch die erste, die mir die Teilnahme am Nachhaltigen Adventskalender schon gleich am Anfang zugesagt hat. Das hatte mich sehr gefreut :-)
Und wie sie schreibt, hat sie sich nicht das "Thema verfehlt" 😉, sondern es war eine Alternativlösung für das, was sie eigentlich machen wollte. Aber lest selbst:
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Da unsere Ernte doch nicht so wie erwartet ausfiel, musste ich für den Adventskalender umdisponieren.
Ich sammle sowieso sehr viele Stoffe und gute gebrauchte Kleidungsstücke. Mein Umfeld versorgt mich auch ständig damit. Also fiel die Entscheidung für eine Alternative recht schnell auf ein genähtes Upcycling.
Es gibt für euch heute upcycling Taschentücher-Taschen „TaTüTas“
Hier gehts zur Anleitung, falls ihr selbst noch weitere nähen wollt. Auch Stofftaschentücher lassen sich schnell selbst aus Stoffresten nähen:
Taschentüchertasche aus Stoffresten
Wer lieber eine Einweg-Alternative sucht, der kann die Bambustücher von Panda in die Stofftäschchen stecken: Bambustaschentücher
Ich habe vor kurzem eine ordentlichen Stapel Stofftaschentücher aus meinem Schrank gezogen, die ich von Oma, Tanten und Bekannten über die Jahre vermacht bekommen habe. Ich denke es gibt noch mehr Menschen, die sowas irgendwo ungenutzt noch schlummern haben. Aber auch Einwegtaschentücher machen sich gut in den TaTüTas.
So habt ihr immer in der Handtasche oder im Auto Taschentücher griffbereit, sie sind geschützt, bleiben sauber und ordentlich.
Ich habe die TaTüTas aus wenig getragenen Herrenhemden, ausgedienten Gardinen und einigen noch vorhandenen Stoffresten genäht. Manche Stücke habe ich vorher zusammengenäht, um auf die richtige Größe zu kommen, die Nähte habe ich so gut es ging versteckt.
Für die Schlaufen sind vorwiegend alte Schlüsselbänder verarbeitet worden. Wir nutzen sie nicht und aufgrund meines Berufes bekomme ich immer wieder welche. Früher habe ich sie weiter verschenkt aber seit ich die Haken für Wäscheklammer-Aufbewahrungen entdeckt habe, werden sie regelmäßig dazu verwendet. Die Bänder können, wie jedes andere Band auch, einfach zugeschnitten werden. Den Druck drehe ich meist nach innen.
Auch die Wäscheklammern-Utensilos werden aus alten Jeans & Co. genäht und kommen bei uns überall super als Mitbringsel oder Geschenk an:
Jeden Stoff, auch gebrauchten, wasche ich erstmal. Die Schlüsselbänder packe ich in einen Wäschesack, damit das Metall nicht so sehr in der Trommel herumhaut. Alternativ könnt ihr das Metall vor dem Waschen abschneiden. Versiegelt die Schnitte mithilfe eines Feuerzeugs, sonst dröseln sich die Bänder beim Waschen auf.
Dann wird der Stoff getrocknet und gebügelt. Für den Zuschnitt habe ich mir aus Karton zwei Schablonen ausgeschnitten. So geht der Zuschnitt sehr zügig.
Alle ausgesuchten Stoffe habe ich erstmal für ganze Zuschnitte verwendet. Dann die Zuschnitte etwas farblich zugeordnet und fehlende Teile aus den Resten zusammengenäht, bis ich genug für 24 TaTüTas hatte.
Das Zusammennähen ging dann über mehrere Tage, immer zwischendurch wenn ich eine Stunde oder mehr Zeit hatte.
Beim Befüllen und Verpacken haben meine Kinder geholfen.
Ich wünsche euch frohe und besinnliche Weihnachten, ein vorwiegend sorgenfreies neues Jahr und viel Spaß mit euren TaTüTas.
Liebe Grüße
Isabella
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Vielen Dank liebe Isabella für das TaTüTa. Ich werde meines mit Stofftaschentüchern füllen. Denn die werden hier (außer in der "Hochzeit" der Schnupfennasen, denn da komm ich so schnell gar nicht mit waschen hinterher....) immer verwendet.
Im Vorfeld habe ich tatsächlich überlegt, ob ich auch Genähtes, Gehäkelstes, Gestricktes - Praktisches oder zu Verbrauchendes mit in den Adventskalender aufnehmen soll. Natürlich nur Upcycling. Was ist Eure Meinung dazu?
Bis morgen!
PS: Post entzählt unbezahlte Werbung