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Heute bin ich mit meinem Päckchen an der Reihe.
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Bei mir im Garten und auf dem Acker war es dieses Jahr auch eher mau. Geschenktes Obst haben wir zwar bekommen, aber das haben wir dann eher für den Eigengebrauch verwendet (oder für 12 kg Apfelmus für die Kinderbibelwoche ;-)
Aber schon 2023 ist mir beim foodsharing eine Idee für den Nachhaltigen Adventskalender 2024 gekommen.
Und zwar sind da ganz arg oft Radieschen in Massen übrig. Ich ess gern frische Radieschen. Aber sooooo viel Radieschen, wie es da manchmal gab (einmal sogar eine ganze Bananenkiste voll!), kann ja keiner frisch essen. Also habe ich mir 2023 schon verschiedene Möglichkeiten gesucht, Radieschen haltbar zu machen.
Eines davon (allerdings mit Radieschen von 2024 😅) haltet ihr heute in Euren Händen.
Das Radieschengrün ist meistens nicht mehr so schön. Aber die Radieschen sind oft noch sehr gut.
| Die Aufgeplatzen werden frisch verspeist :-) |
Die Gummis, mit denen die Radieschen zusammengemacht sind, hebe ich immer auf. Die kann ich gut für andere Zwecke verwenden.
Hier kommt mein Rezept zum Anschauen und hier zum Download.
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Die Radieschen kann man zum Vesper essen oder als Beigabe in einem grünen Salat. Das Essigwasser kann man gleich als Grundlage für eine Salatsoße nehmen. Dann hat das auch noch eine Verwendung.
Ich habe bei meinem Rezept nur Wasser und keinen Saft genommen. Von 2023 habe ich noch 2 Gläser im Keller stehen und habe festgestellt, dass die Radieschen mit der Zeit an Farbe verlieren. Daher werde ich das Rezept beim nächsten Mal mit Saft ausprobieren.
Im Sommer habe ich zu einem Geburtstag "Dreierlei Radieschen" verschenkt. Da waren die Radieschen süß-sauer auch dabei. Und noch eine weitere haltbare Variante: fermentierte Radieschen.
Wer sich dafür interessiert, kann das Rezept ebenfalls hier runterladen: Fermentierte Radieschen.
Ich bin gespannt, was heute in meinem Päckchen rauskommt :-)
Mit diesen Post nehme ich beim Weihnachtsfreudenbingo teil und habe das Feld "Erde" angekreuzt. Denn wo wachsen die Radieschen? Genau dort.
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Ich hoffe, die Radieschen schmecken Euch!
Liebe Grüße
Marion
| Drei... |
| ...zwei... |
| ...eins.... |
| ...weg |
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Heute hat uns Christine beschenkt. Im letzten Jahr war sie mit den Rotweinzwetschgen dabei. Dieses Jahr gibt es was Herzhaftes. Lest selbst:
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Dieses Jahr habe ich Euch eine Würze mit Zutaten von meinem Acker in Böttingen hergestellt.
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7-Kräuter-Würze
Zutaten:
500 g Tomate(n)
500 g Karotte(n)
500 g Zwiebel(n)
500 g Lauch
500 g Petersilie
500 g Sellerie
500 g Salz
Zubereitung:
Alles Gemüse putzen. In die Küchenmaschine geben und fein zerkleinern (ich habe den Fleischwolf genommen).
Zum Schluss mit Salz vermischen. Alles in Gläser mit Schraubdeckel füllen.
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Eignet sich sehr gut als Gewürz für jegliche Art deftiger Speisen und Suppen.
Allerdings sollte man es sparsam dosieren, da es sehr salzig ist. Aufgrund des hohen Salzgehalts kann man es mehrere Monate im Keller oder an einem kühlen Ort lagern.
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Liebe Christine, vielen Dank!
Tolle Idee, mit dem Fleischwolf.
Wer möchte, kann sich das Rezept hier ausdrucken: 7-Kräuter-Würze.
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Nachdem ich im Sommer meine Freude über den großen
Erntesegen im Gewächshaus über meinen Whatsapp Status publiziert habe hat die
liebe Momo mir den Link zu ihrem nachhaltigen Adventskalender geschickt. Ich
war sofort begeistert und habe mich angemeldet.
Es wächst so einiges in und um unser Gewächshaus, ich habe
mich entschieden, die reichhaltige Johannisbeeren-Ernte mit unseren Chilis zu
kombinieren.
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Beides ist (ihr ahnt es schon) nicht zur gleichen Zeit reif,
wächst aber in direkter Nachbarschaft voneinander.
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Also mussten die Beeren für eine kurze Zeit im Gefrierschrank
auf die Chillis warten. Anfang September war es dann so weit und es ging ans
Chutney einkochen.
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Zutaten sind Johannisbeeren, Zwiebeln, Chillis, etwas
Ingwer, Essig und brauner Zucker. Das Ganze wird eingekocht und ergibt so eine
süß-säuerliche Marmelade, die man zu herzhaften Gerichten wie beispielsweise
Käse (Ziegenkäse, Hartkäse, Weichkäse), Burger, Sandwiches oder Kartoffelpuffer
essen kann. Uns hat es beim Testen mit Camembert sehr geschmeckt, ich hoffe
euch geht es ebenso!
Liebe Birgit, ich freue mich, dass Du meinem Aufruf in WhatsApp gefolgt bist!
Sehr coole Idee mit dem Chutney. Da ich auch viele Johannisbeeren habe, ist das mal eine andere Verwertungsmethode. Und zum Camembert kann ich mir das auch sehr gut vorstellen!
Liebe Grüße
Marion
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Aber drin war was ganz Anderes. Das Päckchen heute kommt von Miriam und sie hat das dazu geschrieben:
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Nachdem mir der
nachhaltige Adventskalender im letzten Jahr die Adventszeit verschönert hat,
wollte ich in diesem Jahr auch wieder dabei sein.
Und da kam mir der Zucchiniüberfluss, in meinem Garten,
gerade recht.
Ein paar Jahre schon koche ich einen
Großteil der Zucchiniernte süß-sauer ein.
So können wir uns in den
Wintermonaten an unseren Vorräten erfreuen.
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Danach aus Gurkenmeister, Apfelsaft,
Wasser, Zucker, Salz und Gewürzen
einen Sud kochen und die Gläser damit
aufgießen. So konnte ich sie im Einkochtopf
erhitzen und dadurch ein Jahr lang
haltbar machen.
Mit einem hübschen Etikett habe ich
meinen Adventkalenderbeitrag komplett gemacht 😊
Viel Freude beim Essen und guten
Appetit!!
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Liebe Miriam, vielen Dank für Deinen herzhaften Beitrag zum Adventskalender! Ich freu mich schon aufs nächste Vesper!
Marion
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Bei unserem Adventskalender finde ich es einfach super, die verschiedenen Entstehungsgeschichten zu lesen. Auch hier haben wir eine tolle Vielfalt aus langen und kurzen Texten, viel Bildern, wenig Bildern. Egal :-) Das macht das Ganze auch individuell und jeden Tag doppelt spannend: Was kommt aus dem Päckle und was wurde als Text zum Päckle geschrieben.
Hier kommt der heutige Text von Miriam:
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Auch in diesem Jahr habe ich in meinem Garten rote Rüben (wie man hier bei uns sagt) gesät und wie immer war die Ernte mehr als reichlich! Was lag also näher, als bei Marion‘s nachhaltigem Adventskalender mitzumachen und die Teilnehmer mit einem Glas rote Rüben zu erfreuen. Ich hoffe, dass ich die Einzige mit dieser Idee bin 😊
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Nach dem Ernten ging es an´s Waschen. Da ich die Rüben erst Anfang November geerntet habe und es davor doch ein paar Regentage gab, war es eine ziemlich schmutzige Angelegenheit.
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Danach war Kochen und Schälen angesagt. Ein Hoch auf meine Haushalthandschuhe 😊
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Gut, dass ich in meinem Keller viele, viele Gläser aufbewahre. So hatte ich ruckzuck 24 Gläser in der gleichen Größe zusammen. Mein fleißiger Helfer hat alle Gewürze in die Gläser verteilt. Zudem kam in jedes Glas ein Stück Zwiebel. Das habe ich leider auf dem Etikett vergessen und erst bemerkt, als alle Gläser schon eingepackt waren.
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Klein schneiden, in Gläser füllen, die Gläser mit dem schon vorbereiteten süß sauren Sud auffüllen, verschließen und ab damit in den Einkochtopf.
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Ich wecke meine Vorräte immer lieber noch einmal ein. So kann ich mir sicher sein, dass die Gläser auch wirklich dicht sind und die Köstlichkeiten bis zur nächsten Ernte genießbar bleiben. Meistens sind die Gläser jedoch schon längst vorher wieder leer 😊
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Beim Einpacken und in die Kiste packen war wieder mein fleißiger Helfer zur Stelle. Bei den Bändern habe ich mich, ganz nachhaltig, in meiner Bänder-Reste-Kiste bedient. Ihr alle seht ja nicht welche Farbe die Bänder der anderen Päckchen haben und ich freue mich, wenn es bei meinen Bändern wieder etwas übersichtlicher ist.
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Wenn ihr den Inhalt in eine Schüssel kippt, könnt ihr ganz einfach das Lorbeerblatt, die Nelke, das Pimentkorn und die Zwiebel entfernen. Ich füge gerne noch einen Schuss Öl hinzu. Dann ist der Rote Beete Salat für uns perfekt. Zusammen mit Bratkartoffeln und einem Spiegelei können wir dann ein schnelles und willkommenes Mittagessen genießen.
Guten Appetit, eine schöne Adventszeit, besinnliche Weihnachtsfeiertage und viele Grüße! Eure Miriam
Das Rezept, welches ich verwendet habe, findet ihr bei Chefkoch (von 007krümeltiger): Rote Beete auf Vorrat, süß-sauer Zudem habe ich die verschlossenen Gläser noch für 30 min bei 100°C im Einkochtopf eingeweckt.
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Vielen Dank, Miriam! Ich mag Rote Bete sehr und bin schon gespannt auf Dein Rezept!
Bestimmt ging es fast jedem so, dass er jeden Tag gespannt war, ob jemand anders die gleiche Idee hatte, wie man selber :-) Aber selbst wenn es so gewesen wäre, ist doch jede Zubereitungsart oder Zusammensetzung ein bisschen anders.
Morgen ist schon unser letzter Tag - und es steigt die große Geburtstagsparty :-)
Bis morgen!
Heute hätte ich fast das falsche Päckle aufgemacht. Erst bei meinem täglichen Adventskalenderfoto ist es mir aufgefallen, dass die Zahl auf meinem Adventskalenderteebeutel ja eine andere wie am Päckchen ist. Also schnell nochmal umgetauscht und das richtige aufgemacht :-)
Unser Kalender begeistert mich jeden Tag aufs Neue! Ich hätte nicht mit einer solchen Vielfalt von unterschiedlichen Sachen gerechnet! Das ist echt richtig klasse!
Heute hat uns Bianca beschenkt. Hier kommt ihr Text:
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Als Marion mich fragte, ob ich bei ihrem „nachhaltigen
Adventskalender“ mitmachen wollte war ich mir zunächst unsicher.
Die Idee fand ich super jedoch wohne ich aktuell noch in
einer Mietswohnung ohne eigenen Garten und somit auch ohne eigenes Gemüse/Obst
welches ich verarbeiten hätte können.
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Dazu habe ich eine Salsa hergestellt. Tomaten und Paprika bekomme ich aus den Gärten von meiner Oma und meinem Onkel den ganzen Sommer über. Außerdem baut mein Onkel auch Chili an sodass die Salsa ihre nötige schärfe bekommt. Das Gemüse habe ich den Sommer über im Gefrierfach gesammelt und alles auf einmal gekocht und in Gläser verpackt. Bei den Gläsern habe ich Marions Tipp genutzt und meine vegane Kollegin gefragt. Sie hatte natürlich viele kleine Gläser für mich.
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Ein Rezept kann ich euch nicht wirklich geben, da die Salsa
nach Bauchgefühl gekocht wurde. Sie besteht aus Paprika, Tomaten und vielen
Zwiebeln. Außerdem sind ein paar Chilis mit drin.
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So und jetzt lasst es euch schmecken. Sollte noch Salsa nach
den Brotchips übrig sein, passt diese auch zu Fondue, Raclette oder Gegrilltem.
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Sehr cool! Schon beim Umpacken hab ich mich gefragt, was wohl im Päckchen ist, weil es unten eher weich und oben hart war. Jetzt weiß ich es!
Vielen Dank Bianca, tolle Idee!
Bis morgen!